Sponsored Video | Ich weiß gar nicht genau, wo ich anfangen soll, aber versuchen wir es damit: Anfang November ploppte in meiner Timeline ein Tweet von »Ellen auf. Ein Ausschnitt aus ihrer Show, in der sie den neuen Clip von P&G zeigt. Meine erste Reaktion: Gänsehaut und ein kleines Tränchen. Umso mehr habe ich mich über die offizielle Einladung gefreut, die Kampagne mit euch teilen zu dürfen. Denn so kann ich euch direkt etwas über die Hintergründe erzählen.

Es war 2012, als der erste „Danke, Mama“-Spot von P&G online ging. Als Sponsor der olympischen Spiele wollten sie damit ein Zeichen setzen und den Müttern der Athleten danken. Warum ich das noch so gut im Kopf habe? Ich bin damals zur Zeit der Kampagne zurück zu meiner Mama gezogen und es war nicht einfach. Jeder, der mal weg war und wieder einzieht, weiß wovon ich rede. Es ist stressig, ungewohnt, chaotisch. Man kann nicht akzeptieren, dass man es alleine nicht geschafft hat und einem wird bewusst, wie viel man verlernt hat. Das Ergebnis ist ein ständiges Anecken, obwohl man sich lieb hat.

Dann bin ich über die Kampagne gestolpert. Damals wie heute zeigt sie die Geschichte von verschiedenen Müttern, die ihr Kind trotz aller Widerstände zur erfolgreichen Athleten-Karriere begleiten. Egal, ob arm oder reich, ob dunkelhäutig oder weiß, egal welche Religion oder welches Geschlecht. Die Mütter tun alles, um ihren Kindern den Erfolg zu ermöglichen. Schon damals musste ich ein, zwei Tränen lassen. Nein, ich möchte nicht behaupten, dass diese Kampagne mein ganzes Denken verändert hätte, aber sie hat mich beeinflusst. Denn ich mag zwar keine Athletin sein, aber ich habe andere Talente, die durch meine Eltern immer gefördert wurden. Etwas, das ich erst sehr sehr spät erkannt habe.

Seit dieser Phase haben meine Mama und ich ein sehr inniges Verhältnis aufgebaut. Wahrscheinlich rührt mich auch deshalb einfach jeder „Danke, Mama“-Spot zu Tränen, da ich in allem Parallelen zu meinem – unserem Leben finde.

Theoretisch könnte ich hier noch weit ausholen und von gefühlt fünfhundert Situationen erzählen, in denen das diesjährige Motto »“Liebe statt Vorurteile“ bzw. „Love over bias“ perfekt gepasst hat. Aber stattdessen möchte ich an dieser Stelle nur noch den Kampagnenslogan zitieren und euch eine Frage mit auf den Weg geben: „Stell dir vor, die Welt sieht, was eine Mutter sieht.“ Wie sähe deine Welt dann aus?

Viele Grüße,