Erinnert ihr euch noch an meinen ersten Beitrag zum »CoolSculpting von Zeltiq? Nein? Dann hier direkt ein Spoiler: das Ergebnis war einfach nur grandios! So grandios, dass ich lange darüber nachgedacht habe, auch meine andere Problemzone anzugehen. Gemeint sind hier die Ärmchen, die gerne mal länger winken als die Hand selbst. Und die besonders auf seitlichen Fotos immer klasse aussehen, wenn man den Arm dicht an den Körper gepresst hat. Kommt euch bekannt vor? Dann darf ich euch nun meine Lösung präsentieren:

Für alle, die CoolSculpting noch nicht kennen, starten wir einfach mal vorne mit der großen Frage:

Was ist CoolSculpting?

Der Name hat nicht etwa was mit Eisskulpturen zu tun oder einer besonderen Contouringtechnik. Stattdessen verbirgt sich hinter dem Begriff ein Prinzip, das schon zahlreiche Frauen glücklich gemacht hat: Kryolipolyse. Gemeint ist damit die Beseitigung von Fett mittels Kälte. Okay, vielleicht klingt es zuerst seltsam und wer jetzt auf die Idee kommt, sich einfach eine Stunde in den Kühlschrank zu stellen, den muss ich enttäuschen. CoolSculpting ist nämlich mehr als reine Kälteeinwirkung. Was uns zu der Frage führt:

Wie funktioniert CoolSculpting?

Ich möchte keinen Biologiekurs aus diesem Beitrag machen, deshalb ganz kurz erklärt: Beim CoolSculpting werden Fettzellen kristallisiert und damit dauerhaft zerstört. Dafür wird die entsprechende Körperpartie zuerst von einem Profi untersucht und geschaut, ob sie sich für die Behandlung eignet. Denn CoolSculpting ist keine Methode zum Abnehmen, sondern eine Behandlung, um die Fettpolster loszuwerden, die auch beim Sport nicht weichen möchten. Dazu gehören z.B. Reiterhosen, ein Bäuchlein, Doppelkinn, BH-Pölsterchen oder Winkearme. Eine grobe Kostenübersicht findet ihr übrigens in meinem ersten Posting oder natürlich auf Nachfrage bei einem passenden Arzt. Auch auf der »CoolSculpting-Seite gibt es viel Infomaterial und einen Selbsttest, ob man für die Behandlung geeignet ist.

Passt alles, geht es an die Auswahl des richtigen Aufsatzes. Zeltiq bietet hier inzwischen eine Vielzahl verschiedener Modelle an, sodass inzwischen sowohl große Zonen (z.B Bauch, Oberschenkel) als auch kleine Areale (z.B. Kinn, Knie) behandelt werden können. Inzwischen gibt es sogar noch einen Petit Aufsatz, der extra nur für die Arme gedacht ist. Am Behandlungstag selbst wird eure Haut zuerst mit einem speziellen Gel behandelt, sodass auch wirklich nur die Fettzellen geschädigt werden. Anschließend wird der Aufsatz angebracht und die Partie auf 4°C heruntergekühlt. Nach ca. 35 Minuten ist die Behandlung auch schon vorbei, das Gerät wird entfernt und das Gewebe massiert. So wird die Durchblutung wieder angeregt und euer Körper kann mit dem Abbau der toten Zellen beginnen. Dieser Vorgang dauert einige Wochen, sodass man etwas Geduld mitbringen muss, bis man Ergebnisse sieht. Und damit kommen wir auch schon zum letzten Punkt:

Meine Erfahrungen mit CoolSculpting

Wer den letzten Bericht kennt, weiß vielleicht, dass ich mit der Praxis nicht ganz glücklich war. Dieses Mal hat es mich zu Dr. Diedrichson in der »Plastischen Chirurgie im Medienhafen verschlagen – zum Glück! Denn hier habe ich mich von der ersten bis zur letzten Sekunde wahnsinnig gut betreut gefühlt und bin immer noch begeistert vom Engagement von Dr. Diedrichson und seinem Team. Es fing schon bei der Voruntersuchung an. Man betritt eines der wunderschönen Künstergebäude im Medienhafen, fährt nach oben und wird von einer netten Dame am Empfang begrüßt. Die ganze Praxis wirkt sehr hell, gepflegt und einladend. Nach einem kurzen Moment im Wartezimmer ist es dann auch schon soweit und man wird zum ersten Gespräch eingeladen.

Dr. Diedrichson hat sich vorgestellt und sich sehr viel Zeit genommen, um all meine Wünsche anzuhören und die entsprechenden Stellen anzuschauen. Am Ende entschieden wir uns für die Behandlung von drei Arealen: der Übergang zwischen Oberschenkel und Po (Auch liebevoll „Banana-Roll“ genannt), die Oberschenkelinnenseiten und die Oberarme. Im gleichen Zuge wurden Vorher-Bilder gemacht, sodass es beim nächsten Termin direkt losgehen konnte. Alle notwendigen Klamotten aus, Anzeichnen der betroffenen Stellen, ab auf die Liege und keine Minute später wurde es kalt.

Das Ansaugen ist am Anfang immer etwas unangenehm, bei den neuen Aufsätzen jedoch deutlich weniger zu spüren. Spätestens nach einer Minute merkt man aber ohnehin nichts mehr, da alles gefroren ist. Während der Behandlung haben wir zusammen in paar Fotos gemacht, gequatscht, ich konnte bloggen und schon war die Zeit wieder vorbei. Nach dem Ablösen der Aufsätze am Arm war ich positiv überrascht. Während es letztes Mal durch das Vakuum nach Eisklötzen aussah, war die Haut dieses Mal nur rot verfärbt – dank dem neuen Aufsatz.

Schmerzhaft wurde es dann erst bei der Massage. Ich bin jemand, der an den Oberarmen sehr empfindlich ist und schon bei der kleinsten Berührung zusammenzuckt. Demnach war die Massage hier für mich sehr unangenehm – an den Beinen wiederum habe ich kaum etwas gespürt. Hier liegt es also an eurem eigenen Schmerzempfinden aber in beiden Fällen: es ist auszuhalten und schnell wieder vorbei. Schon eine Viertelstunde nach der Behandlung hatte ich nur noch das Gefühl, etwas Muskelkater zu haben.

Wenige Tage später habe ich gar nichts mehr gespürt und nach ca. acht Wochen waren die Ergebnisse klasse zu sehen. Die Rolle ist praktisch komplett verschwunden und ich habe endlich einen schönen Übergang zwischen Oberschenkel und Po (mit etwas weniger Cellulite als vorher – schöner Nebeneffekt). Sehen könnt ihr den Effekt auch an meinen Armen. Auch hier hat die Behandlung super angeschlagen und das „Winkfett“ wurde deutlich reduziert. Besonders merke ich den Effekt aber an meiner Kleidung. Sowohl bei Hosen als auch Oberteilen kann ich nun Sachen tragen, in die ich vorher nicht richtig reingepasst habe. Und das, obwohl ich in der Zwischenzeit (1/2 Jahr) sogar ein wenig zu- statt abgenommen habe.

Fazit

Für mich ist und bleibt CoolSculpting eine grandiose Erfindung für alle Frauen, die grundlegend mit ihrem Körper zufrieden sind, aber kleine Problemzonen ausbessern möchten. Die Prozedur ist nicht inversiv, geht schnell, schadet dem Körper nicht und sorgt für wunderschöne Ergebnisse. Solltet ihr euch dafür entscheiden, empfehle ich euch außerdem, ruhig ein paar Kilometer mehr zu fahren, um eure Behandlung bei Dr. Diedrichson durchführen zu lassen. Denn hier weiß ich, dass ihr definitiv gut aufgehoben seid. Diesselben Erfahrungen durfte übrigens auch »Steffi machen, die euch ebenfalls Vorher-Nachher-Bilder zeigt.

Am Ende bleibt mir nur noch zu sagen: Dankeschön an die geduldigste Pressedame der Welt aka Barbara, Zeltiq und das tolle Team von Dr. Diedrichson!

Und was ist mit euch? Habt ihr schon von CoolSculpting gehört?
Wie findet ihr diese Methode und käme sie auch für euch in Frage?

Liebe Grüße