In der Ankündigung zu Mels und meinem Weihnachtszauber habe ich euch neben unseren Gewinnspielen ganz zauberhaften Content versprochen. Und genau damit möchte ich heute gerne beginnen. Um genau zu sein, habe ich mich auf dieses Posting schon seit über zwei Monaten gefreut und immer auf den perfekten Anlass gewartet. Denn der Herbst, in dem ich die Cotton Ball Lichterketten zum ersten Mal gebastelt habe, ging leider viel zu schnell vorbei und so habe ich mich entschieden, eine weihnachtliche Variante zu fotografieren.

Bei mir ziert diese hübsche Lichterkette nun seit fünf Tagen das Regal. Und immer, wenn ich sie sehe, würde ich am liebsten noch mehr davon basteln. Sollte es euch genauso gehen, kommt hier nun das wirklich simple Tutorial:

Benötigte Materialien für 20 Kugeln ⌀ 6,5cm:

  • 150g Baumwollgarn
  • 1/2l Tapeten- oder Bastelkleister
  • 20 Wasserbomben
  • Luftpumpe
  • 20er LED-Lichterkette
  • Heißkleber
  • n.B. Farblack
  • n.B. Bastelglitzer

Schritt 1: Zuerst rührt ihr den Tapetenkleister nach Gebrauchsanweisung an. Während er durchzieht, könnt ihr bereits die Wasserbomben/Luftballons auf Wunschgröße aufpumpen und zuknoten. Ein kleiner Tipp, damit sie wirklich rund werden: Dehnt den Ballon vor dem Aufpusten ein wenig – natürlich nur in der Breite, um die Spitze nicht zu betonen.

Schritt 2: Nehmt euch einen Ballon und reibt diesen mit Kleister ein. Nun nehmt ihr den Wollfaden und fangt an, ihn immer und immer weiter um den Ballon zu wickeln. Damit der Faden hinterher auch richtig hart wird, empfiehlt es sich, etwas Kleister in eure „Wickelhand“ zu nehmen. So wird der Faden direkt mit Kleister getränkte ohne dabei zu verknoten.

Schritt 3: Wie viel Faden ihr herumwickelt, ist natürlich ganz euch überlassen. Manche mögen lichte Kugeln lieber, andere dichte. Seid ihr zufrieden, schneidet ihr den Faden ab, steckt das Ende fest und umhüllt noch einmal alles mit Kleister. Die nassen Kugeln müssen etwa zwei Tage lang aushärten, inkl. einmal wenden. Wer die Möglichkeit hat, sie an eine Wäscheleine zu hängen, spart sich demnach einen Tag. Wenn ihr noch nicht ganz sicher seid, ob sie fest genug sind, klopft einmal dagegen. Klingt es dumpf, sind sie fertig.


Schritt 4: Sind die Kugeln ausgehärtet, kommt mein liebster Part: Nehmt euch eine Nadel, stecht den Ballon ein und zieht den Rest durch eine Öffnen nach draußen. Normalerweise sollte sich der Ballon langsam zusammenziehen, sodass ihr ihn in einem Stück entfernen könnt. Sollte er dennoch platzen, nehmt eine Pinzette zur Hilfe, um die Fetzen herauszuziehen.


Schritt 5 (optional): Da ich kein goldenes reines Baumwollgarn gefunden habe, habe ich mir weiße Kugeln, Goldlack und Bastelglitzer geschnappt. Im Grunde sind die Gestaltungsmöglichkeiten aber vollkommen euch überlassen. Ihr könnt die Kugeln so lassen, wie sie sind, ansprühen, bunt bemalen, mit Glitzer bestreuen, Sterne drankleben, mit Perlen versehen – ganz wie es euch gefällt.


Schritt 6: Sind eure Kugeln fertig, kommt schon der letzte Schritt. Damit die LEDs richtig fest halten und die Kugeln nicht ständig abfallen, empfehle ich ein klein wenig Heißkleber auf die LED-Ränder zu geben. Nun sucht euch eine passende Öffnung, steckt das Lämpchen ins Innere und achtet darauf, es wirklich mittig zu halten, während der Kleber trocknet. Das wiederholt ihr, bis eure Lichterkette voll ist – fertig!

Der Arbeitsaufwand beträgt für eine Kette ungefähr zwei bis drei Stunden zzgl. der Trocknungszeit. Allerdings kann ich nach 140 Kugeln sagen, dass es wirklich viel Spaß macht und die perfekte Beschäftigung für einen Filmabend ist! Und ganz ehrlich: Ich finde, die selbstgemachten Kugeln sehen mindestens genauso toll aus wie die Gekauften. Nur, dass sie günstiger sind, viel flexibler und man auch noch stolz darauf sein kann.

Wie gefallen euch die Cotton Ball Lights in der Selbstmach-Variante? Habt ihr vielleicht schon selber welche gemacht? Oder stehen sie noch auf eurer To-Do-Liste?

Liebe Grüße