Hallo ihr Lieben,

nach vielen vielen anderen Postings habe ich heute mal wieder eine kleine Review für euch. Und zwar erreichte mich vor kurzem ein schönes Päckchen von Sally Hansen, in dem sich unter anderem die sechs neuen, limitierten „Sugar Coat“-Lacke befanden.
Nachdem ich sie nun ein wenig testen und mir eine Meinung bilden konnte, möchte ich sie euch gerne vorstellen:

Preis und Kaufort: 7,95€ bei Müller, ausgewählten dm- und Rossmannfilialen

Inhalt: 11,8ml

Erhältlich: Juli & August 2013

Produkthaltbarkeit: 30 Monate


Allgemein: Die Sugar Coats befinden sich in einer interessanten Verpackung, die mir halb gefällt. Der untere Teil ist ein wenig bauchig geformt und durchsichtig, sodass man die Nuancen gut erkennen kann. Darauf gedruckt sind die wichtigsten Informationen wie Haltbarkeit, Inhaltsstoffe oder Nuancename. Interessant finde ich, dass sich schon das Muster um die Beschriftung leicht „sandig“ anfühlt.
Auf dem Glasfläschchen sitzt dann der in meinen Augen nicht ganz so schöne Teil: Ein weißer Deckel, der nach oben hin etwas breiter ist. Das einzige, was mir hier wieder richtig gut gefällt: Auch auf dem Deckel kann man den Nuancenamen lesen. Dadurch, dass ich meine Lacke in Schubladen aufbewahre, liebe ich dieses System von Sally Hansen.

Das Finish: Wie der Name erahnen lässt, reihen sich die Sugar Coats von Sally Hansen in die Reihe der trendigen „Sandlacke“ ein, die man bereits bei etlichen anderen Marken wie OPI, P2, Misslyn oder China Glaze findet.
Anders als ein Großteil der Sandlacke besitzen die Sugar Coats jedoch keine Glitzerpartikel und haben somit ein noch matteres und vor allem körnigeres Aussehen. Tatsächlich erinnert es nach dem Trocknen ein wenig an bunte, matte Zuckerkörner.

Auftrag und Haltbarkeit: Da sich die Lacke in diesen Punkten eigentlich alle sehr ähneln, fasse ich es einmal zusammen: Alle Sugar Coats lassen sich dank dem breiteren Pinsel einfach und präzise lackieren. Durch das Sandfinish trocknen sie unglaublich schnell und haben eine sehr „enge“ Textur, sodass bei allen Nuancen ein bis maximal zwei Schichten notwendig sind.
Hat man das ganze auf den Nägeln, dann bleibt es dort auch. Und zwar gefühlte Ewigkeiten. Tipwear konnte ich nicht direkt feststellen, aber dafür ist nach etwa 4 Tagen eine kleine Ecke Cotton Candies abgesplittert – aber wirklich nur minimal.
So gut die Haltbarkeit, so schwer die Entfernung. Bei diesen Exemplaren kann ich nur zur Alumethode raten. Sonst endet es nämlich in einem reinen Wattemassaker.

200 Sugar Fix: Der Name ist hier Programm. Sugar Fix ist ein ganz schlichtes, mattes Weiß, das sich fast 1:1 meiner Fotounterlage anpasst, weshalb er schwer zu fotografieren ist.

300 Cherry Drop: Sicher einer der beliebtesten unter den sechs Grazien. Cherry Drop ist ein kirschiges Rot, das trotz Matteffekt ordentlich strahlt.

400 Sweetie: Wer bei dem Namen unwillkürlich an Tweety denken muss, der dürfte auch direkt die richtige Farbe vor Augen haben: Ein richtiges Sommer-Knallgelb.

600 Sour Apple: Ich finde, es gab selten so viele simple, aber doch völlig treffende Namensbezeichnungen wie bei dieser Lack-LE. Denn Sour Apple erinnert mich wirklich sofort an einen saftig grünen, sauren Apfel.

700 Cotton Candies: Mein Favorit, da er auch ohne Glitzereffekt irgendwie ziemlich cool wirkt. Cotton Candies ist ein Sommerpink wie es im Buche steht.

800 Lick’o’Rich: Kommen wir zur unsommerlichsten, aber auf gewisse Weise besondersten Farbe. Denn einen reinen schwarzen Sandlack habe ich bisher bei keiner Firma gesehen. Und genau so einer ist Lick’o’Rich. Super für kontrastreiche Nageldesigns.

Kaufempfehlung: Ja

Fazit: Wem der Effekt gefällt, der wird die Sugar Coats lieben. Bei ihrem Preis sind sie zwar kein Schnäppchen, punkten aber durch eine gute Textur, eine schnelle Trocknungszeit, besondere Farben und die tolle Haltbarkeit.
Unglücklicherweise bin ich kein so riesen Fan der Sandlacke ohne Glitzer, weshalb ich noch überlege, welche Schätze ich behalte und welche letztendlich weiterverschenkt werden. Aber gut sind sie alle Mal. Etwas traurig bin ich übrigens nur, dass ausgerechnet die zwei coolsten Nuancen nicht ihren Weg nach Deutschland finden: Bubble Plum und Razzleberry.

Grandiose Tragebilder aller Nuancen (auch denen aus der USA) findet ihr bei Dulcie und Ashley

Wie gefällt euch der Sugar Trend? Besser als die anderen Sandlacke? Langweiliger?
Oder könnt ihr gar beiden Varianten nichts abgewinnen? Und findet ihr es auch schade, dass wir die zwei Nuancen verpassen?

Liebe Grüße