Hallo ihr Lieben,

als ich euch am Samstag meine Sommer Favoriten verraten habe, habe ich versprochen, euch den Braun Silk-épil Skin Spa 7 noch einmal näher vorzustellen. Da er mein erster Epilierer ist, kann ich mir gut vorstellen, dass die Review gerade für Epilier-Neulinge wie mich spannend ist, aber natürlich auch für die, die längst das Gerät für sich entdeckt haben und auf der Suche nach einem Neuen sind:

Preis und Kaufort: 114€ bei Amazon (UVP: 189,99€)
Erhältlich: Standardsortiment

Inhalt: Es gibt den SkinSpa 7 in verschiedenen Ausführungen zu kaufen. Unter anderem in einem großen Set mit vier verschiedenen Aufsätzen und einer speziellen Peelingbürste, sodass man praktisch in einem Gerät vier Grundfunktionen hat: Epilieren, rasieren, trimmen und peelen.
Damit ihr einen besseren Überblick bekommt, was sich in dem Set alles verbirgt, habe ich euch das ganze einmal abfotografiert und beschriftet. Fehlen tut auf dem Bild lediglich ein kleines Bürstchen, mit dem ihr alles reinigen könnt.

  1. Ladegerät
  2. Bürsten-Adapter
  3. Skin Spa Gerät
  4. Epilierkopf
  5. Hochfrequenz-Massage-Aufsatz
  6. Peeling-Bürstenaufsatz
  7. Schutzkappe
  8. Schutzbeutel
  9. Aufsatz für Gesichtshärchen
  10. Aufsatz für empfindliche Bereiche
  11. Rasieraufsatz mit Trimmer

Allgemein: Der Skin Spa wird in einer großen, schwarzen Verpackung geliefert, durch die man direkt einen Blick auf den Epilierer sowie auf die Peelingbürste werfen kann.
Das Grundgerät, auf das die Aufsätze gesteckt werden, ist weiß mit violetten Elementen und liegt meiner Meinung nach sehr gut in der Hand. Dank dem kleinen Epilier-Massage-Kopf gelingt es auch Anfängern leicht, den richtigen Winkel zu finden, doch dazu später.
Eingeschaltet wird das Gerät mittels eines runden Drehknopfs, den man auf zwei Stufen hochstellen kann. Praktisch sind hier definitiv die gezackten Räder, da diese ausreichend Halt geben, wenn die Hände mal nass sind. Und da sich das Gerät sowohl für die trockene als auch die nasse Anwendung eignet (den Rasieraufsatz ausgenommen), passt das sehr gut.

Aufsatzwechsel: Zusammengesetzt besteht das Gerät stets aus drei Teilen: Zum einen gibt es das Basisgerät, an dem sich neben dem Anschalt-Rädchen die Ladekontrolle, ein kleines Kontrolllicht sowie eine Entrieglungstaste befinden, mit der man ganz einfach alle Köpfe abknippsen kann.
Darauf wird dann der Basis-Aufsatz gesteckt. Dies kann entweder die Pinzettenrolle des Epilierers sein, der Drehkopf der Bürste oder aber die Rasierklingen. Obendrauf kommt dann noch der letzte Zusatz wie beispielsweise die Bürste selbst, der Trimmer für den Rasierer oder einer der drei Epilieraufsätze. Insgesamt lässt sich alles wirklich spielend einfach zusammen- und auseinanderbauen.

Smart-Light-Leuchte: Hierzu nur ein paar kurze Worte. Schaltet man den Epilierer an, leuchtet ein kleines Lämpchen oberhalt des Rädchens auf: Das Smart-Light. Dieses hat im Grunde genommen eine wichtige Eigenschaft: Es leuchtet beim Epilieren alle Härchen an, sodass man genau sehen kann, wo noch etwas ist und wo bereits alle Haare entfernt wurden.
Darüber hinaus hat es noch einen winzigen Vorteil für Anfänger: Sieht man beim Epilieren/Rasierern der Beine das Licht, hält man das Gerät richtig rum 😉

Meine erste Anwendung des Epilierers: Bevor ich näher auf die einzelnen Aufsätze eingehe, möchte ich natürlich von meinen Erfahrungen mit dem Skin Spa 7 berichten.
Bevor ich ihn das erste Mal benutzt habe, habe ich alle Anweisungen und Tipps genau befolgt: Zuerst werden die Härchen rasiert, um dann auf ca. 2mm nachzuwachsen. Vor der ersten Anwendung sollte er außerdem einmal voll aufgeladen werden und viele empfehlen es, ihn in der Badewanne zu nutzen. Gesagt getan.
Nachdem meine Haut also gut aufgeweicht war, habe ich das Gerät angeschaltet – und eine ganze Weile angestarrt. Es klang wie ein kleiner Rasenmäher und irgendwie hatte ich die Hoffnung, meine Härchen würden vom bloßen Anstarren irgendwann ausfallen. Leider passierte natürlich nichts und mein Freund amüsierte sich derweil sehr über mich. Um mir zu zeigen, dass es „doch gar nicht so schlimm sei“, hat er eine kleine Stelle an seinem Arm epiliert und nicht mal mit der Wimper gezuckt. „Das ist doch kein Schmerz!“, tönte er rum und ich entriss ihm fix das Gerät, um zu beweisen, dass ich auch gar keine Angst habe.

Todesmutig habe ich also angesetzt, die Haut straff gezogen und die erste Berührung war wirklich verdammt fies. Im selben Moment sagte mein Freund nebenbei: „Fühlt sich einfach nur an wie ein paar Nadelstiche“. Aber hallo! Nadelstiche trifft es wirklich gut. Oder aber das berühmte Abziehen eines Pflasters (Stärke Duct Tape). Um es kurz zu machen: Der erste Schmerz war wirklich unangenehm und das lässt sich auch nicht schön reden. Ich habe an sich kein extrem hohes Schmerzempfinden, aber an den Beinen sehr empfindliche Haut.
Trotzdem habe ich es durchgezogen und nach ca. 2 Minuten fühlte sich der Schmerz schon wesentlich humaner an. Und von einem „Das Ding pack ich nie wieder an!“ ging es langsam eher in Richtung „Hui, guck mal, noch ein Haar weniger!“. Schnell habe ich dann übrigens rausgefunden, dass die zweite Stufe zwar gemeiner klingt, zu meiner Haut aber viel schonender ist und es wesentlich schneller geht. Insofern kann ich allen Erstverwenderinnen nur empfehlen: Traut euch!
Bei empfindlicher Haut kann es übrigens gut sein, dass eure Beine beim ersten Mal noch 1, 2 Tage brennen, wenn ihr gegen sie drückt. Die kleinen, roten Pusteln sollten allerdings nach der ersten Nacht verschwunden sein und sonst hilft wie immer: Cremen, cremen, cremen!

Jetzt, nachdem ein paar Wochen vergangen sind, bin ich mit dem Schatz übrigens wirklich glücklich. Das Nachepilieren tut bedeutend weniger weh, geht viel schneller und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Am Anfang dürft ihr euch übrigens nicht wundern, wenn ihr zwei Tage später plötzlich Stoppeln habt: Das liegt nicht am Epilierer, sondern sind die Haare, die nach der Rasur langsamer nachwachsen und deshalb vom Epilierer noch nicht erfasst werden konnten. In den ersten zwei Wochen empfiehlt es sich demnach, öfter mal zum Epilierer zu greifen.

Hochfrequenz-Massage-Aufsatz (Epilieren): Das, was so super high-tech-mäßig
klingt, ist im Grunde genommen der Standardaufsatz für den Epilierer. Er
besitzt kleine Noppenrädchen, die die Haut beim Epilieren mit leichten
Schwingungen massieren und als nützlichen Nebeneffekt die Härchen
aufstellen. An sich kann man ihn wirklich für alle Stellen verwenden und er ist auch mein liebster Aufsatz.

Peeling-Bürste: Diesen Aufsatz könnt ihr in jeder Region anwenden. Die Bürste ist relativ weich, aber hart genug, um wirklich einen Peelingeffekt zu erzielen. Ob man sie nun unbedingt braucht, ist natürlich eine andere Frage, da ein Peelinghandschuh & Co. im Prinzip den gleichen Effekt erfüllen. Nun wo ich sie habe, nutze ich sie aber gerne.

Aufsatz für Gesichtshärchen: Dieser Aufsatz lässt nur einen schmalen Epilierspalt frei, der sich gut eignet, um z.B. feine Oberlippen-Bärtchen & Co. zu beseitigen. Da ich hiermit aber zum Glück kein Problem habe, kommt er bei mir auch nicht zum Einsatz.

Aufsatz für empfindliche Bereiche: Gemeint sind mit den empfindlichen Bereichen beispielsweise die Bikinizone und der Achselbereich. Ich muss allerdings sagen, dass ich diesen Aufsatz super für die Knie finde, da ich perfekt um die Ecken komme. Für Achseln und Co. nutze ich ihn hingegen nicht, da ich hier immer noch auf meinen Handrasierer von Gillette vertraue.

Kaufempfehlung: Ja

Fazit: Die erste Anwendung war nicht besonders schmerzfrei, aber dafür ein kleiner Aha-Effekt. Es ist wirklich toll, wie schnell man die Härchen an den Beinen entfernt kriegt und wie lange man nachher Ruhe hat. Und auch die Peelingbürste ist ein nettes Gimmick, das ich jedem empfehlen kann, der sonst vielleicht zu faul zum peelen ist.
Das einzige, was bei mir bisher keine Verwendung gefunden hat, ist der Rasier/Trimmeraufsatz, da ich hier einfach keinen Bedarf habe und das Epilieren vorziehe. Ebenso überflüssig ist für mit der schmalste Epilieraufsatz, aber gerade bei diesem kann ich mir gut vorstellen, dass ihn viele mögen werden.
Insgesamt also ein Gerät, das gute Dienste leistet, auch von Anfängern super simpel verwendet werden kann und umfassende Möglichkeiten mit sich bringt. Und wenn ich jetzt mal das Nachkaufen von Rasierklingen auf ein Jahr hochrechne, hat sich der Epilierer schon nach einer Weile rentiert.

Epilieren, rasieren, wachsen? Welche Methode bevorzugt ihr und welcher ist euer liebster Epilierer?
Kanntet ihr den Silk-épil Skin Spa 7 bereits? Und war diese Review hilfreich?
Liebe Grüße