Hallo ihr Lieben 🙂

Ich bin zurück aus Berlin und muss erst einmal sagen, dass es für mich persönlich eine wirklich wundervolle Zeit war. Ich habe sehr liebe Menschen wiedergesehen, andere kennengelernt und hatte insgesamt sehr viel Spaß. Aber vielleicht erst einmal von vorne.

Meine Zugfahrt war dank toller Begleitung von Samira sehr entspannend und vor allem schnell – 6 Stunden Fahrt, die sich höchstens wie 2 anfühlten. Was will man mehr?
Angekommen sind wir dann unter anderem auf Lu, Lisa, Belle, Suki, Trace und Luisa gestoßen und wurden von einer sehr netten Essence Mitarbeiterin in Empfang genommen. Nach kleinen Planungsschwierigkeiten saßen wir dann alle in Shuttlebussen und wurden direkt zum Hotel gefahren: Dem nhow Berlin.

Aussicht aus dem 5ten Stock

Das Hotel ist unglaublich schön, modern und stilvoll eingerichtet. Vor allem passte es super zu der Marke Cosnova, da vieles in Pink und Weiß gehalten war. Selbst die Schuhanzieher, Bettwäsche, Flip Flops, Duschwand oder die lieben Pröbchen im Bad.
Die Zimmer sind demnach ebenso traumhaft gewesen. Ein Fernseher versteckt in einem Spiegel, ein unglaublich bequemes Bett, harmonisch aufeinander abgestimmte Wände und ein Bad, das ich auch nehmen würde.
Im Foyer haben wir dann noch unter anderem Sarah, Tine, Mara, Dani, Paddy, Koko, Rina und Magi getroffen – Alles sehr liebe Mädels, mit denen ich teilweise sehr viel Zeit verbracht habe.

Der Catrice-Raum

Um 14 Uhr ging es dann los. Henri von Essence hat sich und seine Mitarbeiterinnen kurz vorgestellt. Parallel dazu gab es sündhaft leckere Snacks (Schokobrownies, Croissants, Minipizzen, Obst) und etliche Getränke.
Anschließend wurden zwei Türen zu Konferenzsälen geöffnet, die miteinander verbunden waren. Der eine befasste sich komplett mit der Marke Catrice, der andere mit Essence. Es gab jeweils 2 komplette Theken (Bei Essence wurden die großen nochmal in je 2 gespaltet), viele Tische mit den Neuheiten, Fotografen, eine Lichtbox, Visagisten und Kosmetikerinnen, die jenach Wunsch die Nägel designt haben.
Insgesamt hätte ich mir an dieser Stelle mehr Rahmenprogramm gewünscht. Denn wir gingen davon aus, dass es vielleicht eine Powerpoint-Präsentation gibt. Etwas, um die Marke vorzustellen, das Konzept, die neuen Produkte. Dieser Punkt fehlte jedoch, sodass uns einfach gesagt wurde: „Testet euch durch“. Für die, die es interessiert: Wir waren 53 Teilnehmerinnen, die sich jedoch gleichmäßig in den beiden Räumen verteilt haben.

 Der gefüllte Essence Raum

Es wurde fotografiert, geswatcht, ausprobiert. Insgesamt ganze vier Stunden lang.
Zwischenzeitig durften wir noch bei einer Farbauswahl für eine LE helfen – Mehr darf ich euch darüber aber leider noch nicht verraten.
Während dieser Stunden hatte man außerdem viel Zeit zum Quatschen. Ich habe mich zum Beispiel sehr gefreut, Anja wiederzusehen und Tura einmal kennenzulernen. Auch eine sehr schöne Alternative zum Rahmenprogramm 😉

Maniküre bei Koko mit den Urban Message Lacken

Um 18 Uhr wurden wir wieder zusammengerufen und der erste Blick bestätigte den Verdacht: Jeder würde eine Tüte bekommen und „freeshoppen“ dürfen. Dass dieser Verdacht schon vorher da war, war sehr simpel. Denn letztendlich hatte Cosnova nur die Wahl, die Sachen wegzuschmeißen oder eben zu verschenken. Alles andere wäre unhygienisch und unerlaubt, da keiner weiß, wer wo schon einmal reingepackt hat. Ergo: Die Sachen mussten wirklich weg und es war von Henri keine Floskel, als er sagte, dass sie bitte nichts mit zurücknehmen wollen.
Nach seiner kurzen Ansprache wurden Tüten verteilt und man konnte sich bedienen. Wer jetzt denkt, es sei in einem Massaker geendet, der irrt. Denn ich habe das ganze als sehr gesittet, sehr angenehm empfunden. Man hat sich gegenseitig gefragt, ob man ein Produkt rüberreichen könnte, man hat sich entschuldigt, wenn man ausversehen jemanden angestoßen hat und viele haben nur das eingepackt, was sie anspricht.

Die I love Kollektion

Natürlich gab es Ausnahmen, die auch mehr als eine Tasche voll gemacht haben, aber ganz ehrlich? Was soll es. Ich will mich hier gar nicht groß zu dem Thema äußern, da es um einiges vielschichtiger ist, als bisweilen dargestellt wurde. Aber letzten Endes hat jeder, der etwas haben wollte, auch etwas bekommen. Denn neben den Theken standen etliche Kartons mit den Sachen herum. Auf den Tischen lagen Sachen. In LE Aufstellern standen welche.
Leer ausgegangen ist also wirklich niemand, soweit ich weiß. Auch wenn es laut manchen Blogberichten scheinbar den Eindruck gemacht hat.
Natürlich hat nicht jeder alles bekommen, was er wollte. Ich hätte auch gerne noch ein paar bestimmte Sachen gehabt, aber das finde ich normal und vollkommen in Ordnung. Dafür gebe ich doch gerne mein Geld aus (Sobald der Kaufstopp vorbei ist). Denn immerhin kaufe ich allgemein viel und mit Freunde von diesen beiden Marken.

Kurzum: Es gab keine Schlacht, kein Gezicke, kein Geprügel oder sonstiges. Es lief zwar etwas hektisch, aber dennoch freundlich. 

Einer der Neuheiten-Tische. Die Lacke sind größtenteils super schön

Nach dem Shoppen bin ich dann mit Dani, Samira, Sarah, Tine und Carry aufs Zimmer und wir haben alles vernünftig sortiert, ausversehen doppelt eingesteckte Sachen jeweils an andere weitergegeben und viel geredet 🙂
Um 20 Uhr wurden wir mit dem Speedlift in eine extra angemietete Suite gefahren, in der ein nettes Buffet und Livemusik in Form von Piano und tollem Gesang auf uns gewartet haben.
Leider gab es jedoch nicht genug Sitzmöglichkeiten, die Musik war sehr laut (Heiserkeit lässt grüßen) und das Essen in meinen Augen nicht so gut durchdacht. Es gab zwar viele liebevoll angerichtete, aber sehr kleine Portionen – mehr für den hohlen Zahn als für einen Magen, der ggf. seit den frühen Morgenstunden (4:30 Uhr) nichts ordentliches mehr gesehen hat.

Demnach haben sich Mara, Samira, Lisa, Sarah und ich zusammengetan und sind auf der Suche nach Essen durch Berlin getrabt. Auf unserem Weg haben wir kurz eine Party gesprengt, wurden bejubelt, haben wahre Laternenpfahl-Kunst bewundert und es (mehr oder weniger) geschafft, uns zu Fünft in einen Fotoautomaten zu quetschen. Und glaubt mir Mädels, das war eine hohe Kunst 😉
Nachdem wir dann in der Saray Dönerbude unseren Hunger gestillt haben, hat uns Sarah heldenhaft ein großes Taxi gefangen. Ein paar Minuten und Euro später kamen wir wieder im Hotel an, wo wir uns in Maras Zimmer bis zu später Stunde unterhalten und viel gelacht haben. Hier ist auch nochmal Anja zu uns gestoßen, was ich super fand – Danke euch allen für den tollen Abend.

Der farblich aufeinander abgestimmte Frühstückssaal

Nach einer ausgiebigen Dusche und viel Concealer am nächsten Morgen gab es ein traumhaftes Buffet. Ich glaube, es gibt nichts, was es nicht gab. Ob Rührei, Käsebrötchen, Joghurt, Müsli, Schokocroissant oder frisch gepressten Fruchtsaft – Es schmeckte fantastisch. Dazu stimmte auch noch die Gesellschaft. Insgesamt also ein super tolles Frühstück und am liebsten wäre ich nicht mehr aufgestanden.

Wo soll man da beginnen?

Aber da um 11:30 Uhr der Transfer zum Bahnhof folgen sollte, mussten wir in aller Eile zusammenpacken gehen, haben noch Koko eine Weile besucht (Noch einmal danke dafür, wenn du das liest 🙂 ) und sind dann letzten Endes wie eine große Schulklasse zurück zum Bahnhof gefahren. Stilecht im Reisebus mit sehr viel Spaß.

 Ohne Worte 😉

Dort haben Samira und ich dann auch kurzerhand die Entscheidung getroffen, einfach zwei Stunden später zu fahren und uns lieber noch mit Dani und Sarah zum Dunkin‘ Donats zu begeben. Als wir zwei Donuts und einen Mango Iced Tea später gehen wollten, kamen uns plötzlich ein paar bekannte Gesichter entgegen 😉 Also wurden alle Pläne über den Haufen geworfen und wir haben es uns nochmal gemeinsam bequem gemacht. Dann ist die Zeit so unfassbar schnell gerast, dass Samira und ich uns viel zu schnell verabschieden und zum Gleis hetzen mussten.

Die Rückfahrt war dann vom Zeitgefühl her ebenso fix wie die Hinfahrt, bis ich um 21 Uhr ziemlich kaputt Zuhause ankam und sehr zufrieden ins Bett gefallen bin. Wenn auch etwas wehmütig, dass die Zeit so schnell um war.

Mein Fazit: Das Event hätte gerne mehr Rahmenprogramm haben dürfen, hat uns aber so die Chance gegeben, uns gegenseitig besser kennenzulernen, wofür ich Cosnova an dieser Stelle danken möchte. Insgesamt habe ich die Stimmung an den zwei Tagen als sehr freundlich, gelassen und fröhlich empfunden – Also kein Gezicke, kein Streit, kein Terror. Umso trauriger hat es mich gestern Abend gemacht, als ich lesen musste, was manche geschrieben haben. Schade, dass man zwei so tolle Tage mit solchen Schatten belegen muss und euch damit den Eindruck gibt, es sei furchtbar gewesen.
Denn, auch wenn ich nur für mich sprechen kann: Es war ein sehr schönes Wochenende, das gerne noch länger hätte sein dürfen, um mit all den Leuten reden zu können, mit denen man reden wollte. Ela habe ich beispielsweise ganz verpasst, obwohl ich sie sehen wollte. Aber das war bei 53 Mädels wohl von vorne herein klar 🙂

Ich bedanke mich hiermit bei Cosnova für die tolle Zeit und die Chance, die neuen Produkte kennenzulernen und zu testen und natürlich auch bei den Mädels, die mir die Zeit zusätzlich versüßt habe. Ich hoffe auf eine Wiederholung!

Liebe Grüße
Jadeblüte

P.S. Und um die Verallgemeinerungen mal auf einen Schlag aus der Welt zu räumen: Ich habe niemanden nach Leserzahlen gefragt, habe mir keine zwei Tüten vollgepackt, habe mich nicht durchgedrängelt, nicht alles mitgenommen was ging, sondern nur interessante Nuancen und habe niemanden abgewiesen – Genauso wie mindestens 40 andere Mädels auch 😉 Also bitte seht solche Ausnahmen nicht als Grundbild des Events an. Denn so war es wirklich nicht.  Und das sage ich nicht, um eine heile Welt zu zeichnen, sondern weil ich es so erlebt habe. 
Natürlich gab es leider auch andere persönliche Erfahrungen, wie die der lieben Ela. So etwas tut mir sehr leid, grad wenns so ein sympathischer Mensch ist. Ja, es gab wirklich solche Blicke, solche Fragen, solche vollgepackten Tüten, Gruppenbildung und auch im Nachhinein Posts, die ich nicht gut fand. Aber ich will mich da nicht einmischen und auch bitte nicht mit reingezogen werden. Ich hoffe, ihr versteht es.